Bauarbeiten

Kanalbrücke am Haxtumerfeld bis Februar gesperrt

Nicole Böning
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Von Nicole Böning
| 05.01.2022 15:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Brücke über den Ems-Jade-Kanal bleibt für Autofahrer bis Februar gesperrt. Sie sollen durch die Auricher Innenstadt fahren. Foto: Böning
Die Brücke über den Ems-Jade-Kanal bleibt für Autofahrer bis Februar gesperrt. Sie sollen durch die Auricher Innenstadt fahren. Foto: Böning
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Die Kanalbrücke am Haxtumerfeld in Aurich ist gesperrt. Der Grund: vorbereitende Arbeiten für einen Radweg-Lückenschluss. Fußgänger und Radfahrer können allerdings passieren. Für Autofahrer gibt es eine Umleitung.

Aurich-Haxtum - Seit Montag, 3. Januar, ist die Straße „Zum Haxtumerfeld“ und damit auch die Brücke über den Ems-Jade-Kanal in Aurich-Haxtum gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis zum 11. Februar für Autofahrer bestehen bleiben. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Sie verläuft über „Westerfelder Straße“, „Goschmeersweg“, „Kirchdorfer Straße“, „Julianenburger Straße“, „Oldersumerstraße“, „Zum Haxtumerfeld“. Für Radfahrer und Fußgänger wird ein Weg über den Kanal und entlang der Baustelle eingerichtet. Grund der Sperrung ist ein Radweg-Lückenschluss an der Straße „Zum Haxtumerfeld“.

Der neue Radweg verläuft über 570 Meter von der Brücke bis kurz hinter die Abzweigung in die Westerfelder Straße. Hier schließt er an einen bereits bestehenden Radweg abseits der Straße an. Der Lückenschluss ist aus Sicherheitsgründen notwendig, da die Strecke auch als Schulweg genutzt wird und in diesem Bereich sehr schmal ist. Die Polizei hat die Straße als gefährlich für Radfahrer eingestuft.

Kosten sind gestiegen

Die Arbeiten beginnen mit dem Bau eines neuen Durchlass-Bauwerks am kreuzenden Klärwerksgraben. Zusätzlich wird die Rampe hinter der Brücke fahrradfreundlicher: Sie soll zukünftig nicht mehr so steil verlaufen, so Bernd Ewerth vom Auricher Tiefbauamt. Außerdem wird die Abzweigung „Zum Antjebitt“ – also in Richtung Klärwerk – verbreitert.

Seit etwa zehn Jahren kämpft der Ortsrat Upstalsboom für diesen Radweg. Lange war die Umsetzung der Baumaßnahme aufgeschoben worden. Der Preis für das lange Warten ist wie bei vielen Baumaßnahmen in der Corona-Pandemie hoch: Statt der bislang veranschlagten 670.000 Euro werden nach der Ausschreibung der Arbeiten rund 230.000 Euro mehr fällig. Insgesamt 900.000 Euro fallen für den Lückenschluss des Radwegs an. Parallel zu den steigenden Preisen ist laut Verwaltung zumindest die Förderquote erhöht worden. Statt bislang 385.000 Euro kann die Stadt für den Radweg nun mit 441.000 Euro rechnen.

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