Kinderbetreuung
Kindergarten-Anmeldung in Leer: Gleiches Verfahren wie vor einem Jahr
In Leer beginnt im Januar die Anmeldung für die Kita-Plätze. Die Stadt hält am Verfahren des vergangenen Jahres fest. Es habe zwar Probleme gegeben, aber nur wenige, die außerdem gelöst wurden.
Leer - Im vergangenen Kindergartenjahr hatte die Stadt Leer ein neues Anmeldeverfahren für die Leeraner Kindertagesstätten eingeführt. Anders als früher läuft die Anmeldung jetzt zentral. Die Eltern können dabei bis zu drei Lieblings-Einrichtungen angeben. Nach Ende der Bewerbungsfrist werden dann zunächst die Plätze entsprechend der ersten Priorität vergeben. Wer da nicht zum Zug kam, kann in der nächsten Runde auf einen noch freien Platz in der Kita hoffen, die er als zweiten Wunsch abgegeben hatte. Wer dann immer noch ohne Platz war ging dann noch mit seinem Drittwunsch ins Rennen.
Dieses Verfahren soll nun auch für das kommende Kindergartenjahr, das am 1. August beginnt, angewendet werden, kündigt Stadtsprecher Patrick Düselder gegenüber der Presse an. Über die Internetseite www.leer.kitaav.de könnten ab Januar die entsprechenden Wunscheinrichtungen benannt werden. Am 1. März würden dann alle Erstwünsche gleichzeitig für die jeweiligen Wunscheinrichtungen freigeschaltet, die Zweit- und Drittwünsche folgten zu späteren Terminen.
Nur ganz wenige Probleme
Nach der Premiere des neuen Anmeldeverfahrens hatte die Stadtverwaltung zunächst noch offen gelassen, ob sie Anpassungen vornehmen werde. Bei der Redaktion hatte sich eine alleinerziehende und voll berufstätige Mutter gemeldet, die bei ihrem Erstwunsch nicht zum Zuge gekommen war und bei deren Zweit- und Dritt-Einrichtungen schon im ersten Durchgang alle Plätze besetzt wurden.
Solche Beschwerden unzufriedener Eltern habe es nur „in ganz wenigen Einzelfällen“ gegeben, begründete Düselder die Entscheidung, am Verfahren des vergangenen Jahres nichts zu ändern. Diese Einzelfälle, auch die eben erwähnte Mutter, hätten letztlich einen Kita-Platz bekommen.
„Fakt ist aber auch, wie in jedem Jahr, dass nicht alle Kinder in der jeweiligen Wunsch-Kita unterkommen werden“, so der Stadtsprecher. Das war allerdings auch schon so, als die Plätze nicht zentral vergeben wurden.