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Großefehn will feiern – Fragt sich nur, wie
Der 50. Geburtstag ist normalerweise Grund genug für eine große Feier. Das gilt auch für Gemeinden, die 1972 gegründet wurden. Eine davon ist Großefehn. Der Bürgermeister zerbricht sich den Kopf.
Großefehn - Viele Gemeinden in Niedersachsen – darunter Großefehn, Ihlow und Südbrookmerland – feiern nächstes Jahr einen runden Geburtstag, den 50. Das hängt mit der kommunalen Gebietsreform am 1. Juli 1972 zusammen. Damals wurden kleine Ortschaften zu größeren Gemeinden zusammengefügt und Grenzen verschoben. Die Frage ist nun: Wie wird das Jubiläum gefeiert?
Großefehns Bürgermeister Erwin Adams (parteilos) kann diese Frage noch nicht beantworten – ebenso wenig wie die Frage, ob im neuen Jahr der 156. Bagbander Markt stattfinden kann. Das traditionelle Volksfest mit Viehmarkt wird normalerweise Ende April gefeiert und war im vergangenen Jahr und in diesem Jahr abgesagt worden. In seiner Amtszeit als Bürgermeister hat Adams noch keinen Bagbander Markt gefeiert.
„Wir sind guten Mutes“
Die Pandemie erschwere die Planung, sagte der Bürgermeister im Jahrespressegespräch. Es gebe verschiedene Möglichkeiten, das Gemeindejubiläum zu feiern, etwa einen Tag der offenen Tür im Rathaus, Mühlentage und/oder eine Feier im Festzelt. „Das sind alles Überlegungen, die wir im Moment nicht anstellen können“, sagte Adams. „Je größer man etwas plant, desto schwieriger wird es.“ Es fehle die Vorlaufzeit. Fachbereichsleiter Frank Cramer gab sich dennoch zuversichtlich: „Wir sind guten Mutes, dass im Sommer etwas möglich ist.“
Die Gemeinde Großefehn wurde aus den 14 bis dahin selbstständigen Gemeinden Akelsbarg, Aurich-Oldendorf, Bagband, Felde, Fiebing, Holtrop, Mittegroßefehn, Ostgroßefehn, Spetzerfehn, Strackholt, Ulbargen, Timmel, Westgroßefehn und Wrisse gebildet.