Personalie

Verlässt weiterer Geschäftsführer Emder Tochterunternehmen?

Mona Hanssen
|
Von Mona Hanssen
| 22.12.2021 18:10 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Bernd Bureck (links) ist Geschäftsführer der „Zukunft Emden“. Nun könnte er seinen Posten verlassen müssen. Foto: Archiv/Ortgies
Bernd Bureck (links) ist Geschäftsführer der „Zukunft Emden“. Nun könnte er seinen Posten verlassen müssen. Foto: Archiv/Ortgies
Artikel teilen:

Nach Manfred Ackermann, Chef der Emder Stadtwerke, soll ein weiterer Geschäftsführer eines städtischen Tochterunternehmens seinen Posten verlassen. So heißt es. Wir haben nachgefragt.

Emden - In Emden ist die Rede davon, dass ein weiterer Geschäftsführer eines städtischen Tochterunternehmens überraschend seinen Posten verlassen wird. Nach Stadtwerke-Chef Manfred Ackermann, der kürzlich vorzeitig gekündigt hatte, um eine Stelle in Gelsenkirchen anzutreten, heißt es nun, dass Bernd Bureck, Geschäftsführer der „Zukunft Emden“, fristlos gekündigt worden sein soll. Bureck wollte sich auf Nachfrage dieser Zeitung nicht zu diesem Thema äußern. Er sagte nur, dass sein Vertrag bis zum Sommer 2024 laufe. Eine Anfrage bei Oberbürgermeister Tim Kruithoff (parteilos) ergab mehr.

Kruithoff ist Vorsitzender des Aufsichtsgremiums der Wirtschaftsbetriebe und ihrer Tochtergesellschaften. Er teilt mit, dass der Aufsichtsrat „das Gespräch mit Herrn Bureck gesucht [habe], um zu einer einvernehmlichen Lösung mit dem Geschäftsführer der Zukunft zu kommen“. Es sei im Laufe der Jahre manchmal zu beobachten, „dass die Tochtergesellschaften sich zu weit von der Stadt Emden entfernen“, so Kruithoff. Die Möglichkeit, eine einvernehmliche Lösung zu finden, sei nun allerdings verwirkt, da das Thema bereits in der Öffentlichkeit behandelt worden sei. Dazu betont er, dass die Weitergabe von Informationen aus einer vertraulichen Aufsichtsratssitzung heraus „einen Gesetzesverstoß“ darstelle.

Ähnliche Artikel