Finanzen

Abwassergebühr in Weener wird angehoben

Tatjana Gettkowski
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Von Tatjana Gettkowski
| 15.12.2021 20:50 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Abwassergebühr bemisst sich an der Menge des Frischwassers, das in den Haushalten verbraucht wird, die ans öffentliche Kanalnetz angeschlossen sind. Foto: Gettkowski
Die Abwassergebühr bemisst sich an der Menge des Frischwassers, das in den Haushalten verbraucht wird, die ans öffentliche Kanalnetz angeschlossen sind. Foto: Gettkowski
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Auf 94 Prozent aller Haushalte in der Stadt Weener kommen ab Januar Gebührensteigerungen zu. Mehr zahlen müssen aber nicht nur Einwohner, deren Grundstücke ans Kanalnetz angeschlossen sind.

Weener - Benzin wird teurer, die Energiekosten steigen und mit Beginn des neuen Jahres müssen sich die Weeneraner auf weitere Gebührenanhebungen einstellen. Mit einer Stimmenthaltung hat der Rat der Stadt Weener am Dienstagabend in seiner letzten Sitzung des Jahres beschlossen, die Abwassergebühr um 27 Cent pro Kubikmeter zu erhöhen. Fast alle Weeneraner werden das im Portemonnaie zu spüren bekommen. Denn betroffen sind 94 Prozent aller Haushalte in Weener – all diejenigen, die an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen sind.

Dabei liegt die letzte Gebührenerhöhung noch gar nicht so lange zurück. Erst Anfang dieses Jahres war der Beitrag auf 2,98 Euro pro Kubikmeter angehoben worden. Ab dem 1. Januar werden die Weeneraner erneut zur Kasse gebeten. Dann werden pro Kubikmeter verbrauchtem Frischwasser, danach wird die Menge berechnet, 3,25 Euro erhoben. Im Durchschnitt liegt die Gebühr im Landkreis Leer bei 2,57 Euro pro Kubikmeter. In Jemgum könnte sie mit 4,88 Euro möglicherweise bald auf das Doppelte steigen. Kräftig zur Kasse gebeten werden jetzt schon die Emder mit 4,60 Euro pro Kubikmeter.

Die Kläranlage in am Deich in Weener wird derzeit technisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Investitionen sollen sich auf lange Sicht aber bezahlt machen. Sie sollen helfen, die Energiekosten zu senken und die Anlage effizienter zu machen. Foto: Gettkowski
Die Kläranlage in am Deich in Weener wird derzeit technisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Investitionen sollen sich auf lange Sicht aber bezahlt machen. Sie sollen helfen, die Energiekosten zu senken und die Anlage effizienter zu machen. Foto: Gettkowski

Teurer wird es auch für Hausbesitzer, die nicht ans Kanalnetz angeschlossen sind. Die Kosten für die Klärschlammentsorgung von Haushalten mit Kleinkläranlagen steigen Anfang kommenden Jahres auf 42 Euro pro Kubikmeter. Das sind zwei Euro mehr als bisher. Ebenfalls angehoben wird die Abgabe für Grundstücke, die nicht an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen sind und deren Hauskläranlagen nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Die Abgabe steigt mit Beginn des neuen Jahres um 14 Cent auf 0,35 Cent pro Kubikmeter Klärschlamm.

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