Projekt

2000 neue Bäume für die Gemeinde Großefehn?

Ole Cordsen
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Von Ole Cordsen
| 15.12.2021 08:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
So wie die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Landkreis Leer vor einiger Zeit mit Schulkindern reihenweise Bäume pflanzte, möchte die Politik, dass auch in der Gemeinde Großefehn weit mehr als 1000 Setzlinge hinzukommen. Foto: Archiv
So wie die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Landkreis Leer vor einiger Zeit mit Schulkindern reihenweise Bäume pflanzte, möchte die Politik, dass auch in der Gemeinde Großefehn weit mehr als 1000 Setzlinge hinzukommen. Foto: Archiv
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Baumpaten gesucht: Der Rat Großefehn will Bürger und Firmen ermuntern, Patenschaften für 1000 neue Bäume zu übernehmen. Ein Ratsherr sieht darin ein Leuchtturmprojekt für Ostfriesland.

Großefehn - 1000 Bäume für Großefehn: Der Gemeinderat Großefehn möchte Privatleute und Firmen dazu anstiften, Patenschaften für Bäume zu übernehmen. Einen entsprechenden Antrag der Gruppe CDU/FDP/Frieden hat der Rat einstimmig beschlossen. „Bäume sind leise, Bäume streiten nicht“, sagte CDU-Fraktionschef Udo Schöttler. „Es gibt wenig, was man an einem Baum unsympathisch finden kann.“

Der Pate übernimmt jeweils die Kosten für den Setzling und die Pflanzung auf Gemeinde- oder Privatgrundstücken, so die Idee. Grüne und Linke setzten noch eins drauf: Die Gemeinde möge selbst 1000 weitere Bäume pflanzen, beantragten sie. Der Arbeitskreis „Großefehn blüht!“ soll nun ein Konzept entwickeln, so hat es der Rat beschlossen. Der Arbeitskreis hatte zuletzt den von Fehntjer und Wiesmoorer Vereinen unterstützten Vorstoß der Kommune, Blühwiesen anzulegen, koordiniert.

Schöttler erklärte, dieses Vorhaben könne ein „Leuchtturmprojekt für Ostfriesland“ werden – als „Zeichen für Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit“. Zu klären ist noch, wie teuer die Setzlinge werden. Bauamtsleiterin Imke Kuhlmann sagte auf Nachfrage: „Es ist durchaus auch sehr gut denkbar, dass Bürger, die kein eigenes Grundstück besitzen, Patenschaften für Bäume übernehmen und andere Menschen im Gemeindegebiet Flächen zur Verfügung stellen – im Sinne des Gedankens, dass auch Klimaschutz eine Gemeinschaftsaufgabe ist.“

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