Automobilbau
VW-Werk in Emden: 148 Zeitarbeiter müssen zum Jahresende gehen
Das Emder Volkswagen-Werk verlängert die Verträge von 148 befristet Beschäftigen nicht. Sie verlieren zum Jahresende ihre Jobs. Dem Konzern sei keine andere Wahl geblieben, hieß es am Montag.
Emden - Für 148 Zeitarbeiter im Emder Volkswagen-Werk endet das Jahr mit einem Paukenschlag: Sie werden bereits zum Jahresende ihre Jobs verlieren. Wie Werkssprecherin Indra van Schwartzenberg unserer Redaktion am Montag bestätigte, seien die befristeten Verträge der betroffenen Beschäftigten, die über die VW-Tochterfirma Autovision laufen, nicht verlängert worden und würden Ende Dezember auslaufen.
Der Grund ist laut der Sprecherin die anhaltende Knappheit an Elektronik-Chips, die schon das ganze Jahr über die Produktion am VW-Standort Emden, aber auch in anderen Werken des Konzerns sowie der gesamten Automobilbranche dämpft. „Angesichts des Halbleiter-Mangels blieb dem Unternehmen nichts anderes übrig“, sagte Indra van Schwartzenberg, die zugleich betonte, dass die Entscheidung VW nicht leicht gefallen sei. Man stehe im engen Austausch mit dem Betriebsrat.
Der Vorsitzende des Betriebsrats im Emder VW-Werk, Manfred Wulff, wollte sich am Montag auf Anfrage unserer Redaktion nicht zu der Entscheidung des Unternehmens äußern. Dies wolle er sich für Mittwoch aufheben. Für den Tag haben der Betriebsrat und die IG Metall Emden bereits zu einem Pressegespräch eingeladen.