Corona

Kreis Aurich: Neue Regeln bei Kontakten mit Corona-Infizierten

| 07.12.2021 16:44 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ein PCR-Test kann eine Corona-Infektionen bestätigen. Foto: DPA
Ein PCR-Test kann eine Corona-Infektionen bestätigen. Foto: DPA
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Der Landkreis Aurich hat sein Quarantäne- und Test-Konzept bei Kontakten von Corona-Infizierten überarbeitet. Auch Geimpfte und Genesene müssen künftig einen PCR-Test nachweisen.

Landkreis Aurich - Vor dem Hintergrund der verschärften Corona-Lage hat der Landkreis Aurich sein Quarantäne- und Test-Konzept überarbeitet. „Um Infektionswege noch besser eindämmen zu können, gelten nun auch Auflagen für vollständig geimpfte oder genesene enge Kontaktpersonen und Haushaltsmitglieder“,  teilt die Verwaltung mit.

Für ungeimpfte enge Kontaktpersonen und Haushaltsmitglieder gilt demnach:

  • eine Häusliche Quarantäne für zehn Tage und abschließender negativer PCR-Nachweis
  • Probeentnahme frühestens an Tag 10 der Quarantäne.
  • Für Personen, die beispielsweise in Schulen, Kitas und ähnlichen Einrichtungen regelmäßig getestet werden, gilt weiterhin, dass es ab dem fünften Tag der Absonderung die Möglichkeit gibt, die Quarantäne mit einem negativen Schnelltest (kein Selbsttest) zu verkürzen.

Für vollständig geimpfte und genesene enge Kontaktpersonen und Haushaltsmitglieder ist weiterhin keine Quarantäne erforderlich, sofern sie symptomfrei sind, aber es gilt:

  • Durchführung eines PCR-Tests am ersten Tag der Ermittlung der engen Kontaktsituation
  • PCR-Test fünf bis sieben Tage nach dem letzten Kontakt
  • Abstand halten, Hygienevorgaben berücksichtigen, Maske tragen und lüften.

Hohe Zahl an Infektionen bei Geimpften und Genesenen

„Nach den RKI-Empfehlungen gelten für geimpfte oder genesene enge Kontaktpersonen bislang kaum Absonderungs- oder Test-Verpflichtungen“, teilt die Kreisverwaltung weiter mit. Andererseits gebe es auch bei diesen Personen eine hohe Zahl an Infektionen, die sie – teils auch unbemerkt, weil asymptomatisch – auf andere übertragen können. Mit der Neuregelung will der Landkreis eigenen Angaben zufolge diesem Ausbreitungsweg gezielt und effektiv entgegenwirken. Auch in der Bevölkerung wachse angesichts steigender Infektionszahlen das Unverständnis für die fehlenden Restriktionen und kurze Quarantänezeiten für geimpfte oder genesene Kontakte und Haushaltsmitglieder, macht die Kreisverwaltung deutlich. Im Gegenzug habe sich die Bereitschaft zu freiwilligen Absonderungsmaßnahmen deutlich erhöht.

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