Winter

Auto winterfest machen: Sicher durch die kalte Jahreszeit

| | 04.12.2021 11:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Wer es noch nicht getan hat, sollte nun auf Winterreifen umsteigen. Sonst könnten Bußgelder drohen. Foto: Gabbert/dpa
Wer es noch nicht getan hat, sollte nun auf Winterreifen umsteigen. Sonst könnten Bußgelder drohen. Foto: Gabbert/dpa
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Die Tage werden kürzer und Schnee, Glatteis und Frost stehen bald an der Tagesordnung: Der Winter stellt jeden Autofahrer vor Herausforderungen. Es ist höchste Zeit, sein Auto winterfest zu machen.

Aurich - Nässe, Kälte und Frost – im Winter sind die Straßenverhältnisse oft schwierig. Höchste Zeit, das Auto winterfest zu machen. Doch was gehört alles dazu? Der ADAC und eine Autowerkstatt geben Tipps, wie man sein Auto fit für den Winter macht.

Reifen wechseln

Wenn man nicht Allwetterreifen auf seinem Auto habe, sollte man schon ab Mitte Oktober auf Winterreifen wechseln. „Spätestens wenn der erste Frost einsetzt, kann es zu hohen Bußgeldern führen, wenn man an seinem Auto immer noch Sommerreifen hat“, sagt Stefan Kaemena, Abteilungsleiter Technik beim ADAC.

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Bei den Winterreifen muss aber einiges beachtet werden: „Die Reifen dürfen nicht älter als zehn Jahre sein. Unter vier Millimeter Profiltiefe sind Winterreifen, obwohl grundsätzlich zulässig, nicht mehr sicher“, sagt Kaemena. Die Tiefe könne man ganz einfach nachprüfen. Der goldene Rand der Ein-Euro-Münze ist exakt drei Millimeter breit, er sollte also nicht mehr sichtbar sein, wenn man sie in das Profil stecke.

Kühler- und Scheibenfrostschutz checken

Der Kühlwasserstand darf nicht unter die Minimum-Markierung abgesunken sein. „In dem Fall sollten sofort eine Werkstatt aufgesucht und die Ursache festgestellt werden. Ein zu geringer Kühlerfrostschutz kann nämlich im schlimmsten Fall zu einem Motorschaden führen“, sagt der ADAC-Experte.

Auch das Scheibenwischwasser sollte kontrolliert werden. „Am besten fügt man einen geeigneten Winterreiniger hinzu. Der sorgt dafür, dass die Pumpe und die Spritzdüsen nicht einfrieren“, sagt er. „Nach dem abendlichen Auto-Abstellen kann am besten noch kurz die Scheibenwischanlage angeschaltet werden, damit scharfkantige Streumittel-Reste beseitigt werden. Sonst könnte beim nächsten Eiskratzen die Scheibe beschädigt werden, wenn man mit zu viel Druck mit dem Eiskratzer über die Scheibe fährt.“ Außerdem reinige dies zusätzlich die Scheibe und eine gute Sicht sei gerade bei Schmuddelwetter sehr wichtig.

Schnee und Frost können für Autofahrer eine Herausforderung bedeuten. Deshalb sollte man sein Auto winterfest machen. Foto: Pixabay
Schnee und Frost können für Autofahrer eine Herausforderung bedeuten. Deshalb sollte man sein Auto winterfest machen. Foto: Pixabay

Türdichtungen und -schlösser pflegen

Um beim ersten Frost nicht vor zugefrorenen Türen zu stehen, empfiehlt der ADAC-Experte, schon vorher die Heckklappengummis in den Autotüren mit speziellen Pflegemitteln zu behandeln. Aber: Nicht alle Gummis benötigen spezielle Pflege. Man sollte sich erst informieren, welche man im Auto hat.

„Wer außerdem ein Universalspray oder ein nicht harzendes Öl in die Türschlösser sprüht, kann darauf hoffen, dass diese nicht zufrieren. Ansonsten hilft Türschlossenteiser, sofern er nicht im Handschuhfach liegt“, sagt Kaemena.

Autobatterie checken

Sie führt im Winter die Pannenstatistik des ADAC unangefochten an: die leere Autobatterie. „Wenn der Anlasser bereits bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt nur noch müde durchdreht, sollte die Batterie unbedingt geprüft und, falls nötig, ersetzt werden“, sagt Kaemena.

Das darf im Winter auf keinen Fall im Auto fehlen:

  • Eiskratzer und Scheibenenteisungsspray für eine gute Sicht während der Fahrt
  • Abdeckfolie für die Windschutzscheibe verhindert bei kurzen Stopps das erneute Einfrieren der Scheibe.
  • Türenteisungs-Spray, damit sich zugefrorene Autotüren leichter öffnen lassen (besser in der Manteltasche statt im Auto)
  • Handschuhe, eine Decke sowie eine Taschenlampe, falls man bei den kalten Temperaturen mit dem Auto liegen bleibt, gegebenenfalls auch eine Powerbank für das Handy
  • Ein Abschleppseil im Falle eines Unfalls ist ebenfalls hilfreich.

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