Fußball
Corona-Fall störte die Vorbereitungen auf das Derby
Ein Spieler des TSV Ostrhauderfehn hat sich mit dem Covid-19-Virus infiziert. Das hat für Unruhe vor dem Derby gesorgt. Der Kreisligist tritt am Freitag bei der U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn an.
Westrhauderfehn - Derbyzeit in der Fußball-Ostfrieslandliga: Am Freitagabend (12. November) empfängt die U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn den TSV Ostrhauderfehn. Anstoß im Stadion an der Werftstraße ist um 20 Uhr. Bei der U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn herrscht Vorfreude auf das Derby. Das merkte Andreas Brelage, der die U23 gemeinsam mit seinem Bruder Stefan trainiert, auch im Training. „Die Jungs haben richtig Bock und zeigten großen Willen, sich einen Platz in unserem 18-Mann-Kader zu sichern. Wir können mit einem Sieg im Derby unseren Platz in der Aufstiegsrunde klar machen, das ist auch unsere klare Zielsetzung“, sagt Andreas Brelage.
„Außerdem wollen wir den Zuschauern unseren besten Fußball bieten. Im Hinspiel ist uns das beim 1:1 nicht ganz so gelungen. Da waren am Sonntagvormittag schon 300 Zuschauer am Platz. Jetzt spielen wir Freitagabend unter Flutlicht, ich hoffe auf eine ähnliche Kulisse“, so Brelage. Nachdem die U23 am vergangenen Sonntag einen 0:2-Rückstand in Jheringsfehn noch in ein 2:2 drehte, ist die Brust breit. „Wir wissen, was Ostrhauderfehn kann und werden die Mannschaft bestimmt nicht unterschätzen. Wir wissen aber auch, was wir können und sind zu Hause noch ungeschlagen. Das soll auch so bleiben“, so Brelage. Verzichten müssen die TuRaner auf Sven Steenhoff und Lenard Buscher.
Beim TSV Ostrhauderfehn sollte die Stimmung nach dem 8:1-Sieg gegen den SV Wittmund eigentlich gut sein, doch ein Corona-Fall im Umfeld der Mannschaft störte die Vorbereitung auf das Derby. „Dadurch war es diese Woche nicht ganz einfach. Stand jetzt, ist ein Spieler von uns betroffen. Ich hoffe, es werden nicht mehr. Wir haben zudem ohnehin noch angeschlagene Spieler und müssen gucken, wie wir die Mannschaft am Freitag aufstellen“, sagt Martin Schmidt, der den TSV aushilfsweise bis zur Winterpause trainiert. „Wir werden dennoch versuchen, unsere letzte Chance auf einen Platz in der Aufstiegsrunde zu nutzen. Dazu müssen wir gewinnen. Mit TuRa wartet auf uns jetzt aber ein ganz anderes Kaliber als Wittmund. Wir werden alles versuchen und wollen auf dem besten Grün in der Liga einen großen Kampf liefern“, sagt Schmidt.