Verkehr

Bald wieder freie Fahrt in der Auricher Innenstadt

Marion Luppen
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Von Marion Luppen
| 02.11.2021 18:18 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Die Julianenburger Straße bleibt voraussichtlich bis zum 14. November für den Durchgangsverkehr gesperrt. Foto: Luppen
Die Julianenburger Straße bleibt voraussichtlich bis zum 14. November für den Durchgangsverkehr gesperrt. Foto: Luppen
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Seit Mai wird der Autoverkehr in der Auricher Innenstadt durch Baustellen behindert. Nun ist ein Ende in Sicht. Kommende Woche wird die Julianenburger Straße freigegeben. Doch es gibt einen Haken.

Aurich - Autofahrer können aufatmen: Ein Ende der schier unendlichen Bauarbeiten am Auricher Innenstadtring ist in Sicht. Spätestens am 14. November, also am Sonntag kommender Woche, soll die Ampel an der umgestalteten Kreuzung Julianenburger Straße/Kirchdorfer Straße/Hafenstraße/Fischteichweg in Betrieb genommen werden – „sofern nicht unvorhergesehene Ereignisse die Fertigstellung behindern“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises. Dann werden sowohl die Julianenburger Straße als auch die Hafenstraße wieder vollständig für den Verkehr freigegeben, wie Landkreis-Pressesprecher Rainer Müller-Gummels mitteilt. „Wenn die Arbeiten am Knotenpunkt eher abgeschlossen sind, erfolgt die Freigabe dementsprechend früher.“

Noch ist die Julianenburger Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Noch ist die Julianenburger Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Die Lieferung der Ampel hatte sich verzögert, da die Herstellerfirma Siemens Lieferschwierigkeiten hatte. Von kommendem Dienstag an werden die fehlenden Ampelmasten montiert und verkabelt. Dann muss noch das Signalprogramm aufgespielt werden. Im Unterschied zur alten Ampelanlage ist die neue an den zentralen Verkehrsrechner angeschlossen. Das heißt, sie reagiert auf die jeweilige Verkehrslage. Die Sperrung der Julianenburger Straße führt dazu, dass sich der Durchgangsverkehr auf die Große Mühlenwallstraße (B 72) verlagert. So kommt es zu Stoßzeiten rund um den Pferdemarkt immer wieder zu langen Staus.

Eine zweite Kolonne rückt an

Nach Freigabe der Julianenburger Straße für den Autoverkehr gibt es dann allerdings noch Einschränkungen für Radfahrer und Fußgänger. Der Rad- und Fußweg auf der westlichen Seite muss noch fertiggestellt werden. In diesem Bereich kann auch nicht geparkt werden, da die Firma Strabag den Parkstreifen als Arbeitsraum benötigt. Radfahrer und Fußgänger werden dann über die Fußgängerampel an der Hasseburger Straße auf die östliche Seite geführt und können an der Kreuzung zur L1 (Oldersumer Straße) wieder auf die westliche Seite wechseln.

Derzeit arbeitet das Bauunternehmen nach Landkreisangaben an der Fertigstellung des Geh- und Radwegs auf der östlichen Seite der Julianenburger Straße. Eine zweite Kolonne werde noch in dieser Woche zur Unterstützung hinzugezogen, um den Zeitplan einhalten zu können. Parallel sollen die Auskofferungsarbeiten auf der westlichen Seite erledigt werden, da diese eine Vollsperrung erfordern. Die Asphaltierungs- und Markierungsarbeiten sind abgeschlossen. Dafür war die Straße im Oktober fünf Tage lang voll gesperrt, auch für Anwohner. Der endgültige Abschluss aller Arbeiten ist nach Angaben der Kreisverwaltung bis zum 26. November geplant.

Die Bauarbeiten rund um die Julianenburger Straße laufen bereits seit Mitte Juli. Erst kurz zuvor waren einen Steinwurf entfernt umfangreiche Sanierungsarbeiten an der B 72 (Leerer Landstraße/Große Mühlenwallstraße) abgeschlossen worden.

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