Automobilbau

VW muss im November wieder Kurzarbeit anmelden

Martin Alberts
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Von Martin Alberts
| 27.10.2021 15:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Im Emder Volkswagen-Werk wird die Produktion im November aufgrund des Halbleitermangels eingeschränkt. Foto: Ortgies/Archiv
Im Emder Volkswagen-Werk wird die Produktion im November aufgrund des Halbleitermangels eingeschränkt. Foto: Ortgies/Archiv
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Die Liefersituation ist bei Volkswagen in Emden weiterhin schwierig: Im November muss das Werk drei Drei-Tage-Wochen fahren, weil es an Teilen fehlt. Das Problem beschäftigt den gesamten Konzern.

Emden - Die Mangel an Halbleitern macht auch dem Emder Volkswagen-Werk weiter zu schaffen: Zwar können in der kommenden Woche normal produziert werden, teilte die Pressestelle des Werks auf Anfrage unserer Redaktion mit – anschließend stünden für die Beschäftigten jedoch drei Drei-Tage-Wochen an. Am Standort Emden sei für den 8., 12., 15., 19., 22. und 26. November Kurzarbeit beantragt worden.

Als Grund nannte die Pressestelle am Mittwoch, dass derzeit pro Woche nur eine bestimmte Menge an Teilen, die für die Fertigung der Autos benötigt werden, verfügbar sei. An drei Tagen in den betroffenen Wochen könne jedoch in vollem Umfang produziert werden. Darüber hinaus bereite man sich im Emder Werk weiterhin darauf vor, ab Frühjahr kommenden Jahres das Elektromodell ID.4 zu bauen. Zuletzt hatte Werksleiter Uwe Schwartz in einem Online-Beitrag darauf hingewiesen, dass der Umbau des Standorts sich aktuell in der „heißen Phase“ befinde. Die ersten Vorserien des neuen Modells würden bereits gefertigt. Man gehe davon aus, im Frühling 2022 wie geplant startbereit zu sein.

Darüber hinaus machen die aktuellen Lieferengpässe im Bereich der Elektronikchips es VW und anderen Autobauern aber schwer: Insbesondere am Stammwerk in Wolfsburg stellt sich die Situation aktuell schwierig da. „Wir arbeiten nach wie vor intensiv mit allen Beteiligten des gesamten Konzerns daran, die Auswirkungen des globales Halbleiterengpasses auf die Produktion zu minimieren und unsere Fahrzeuge effizient und zügig auf den Weg zum Kunden zu bringen“, teilte die Pressestelle des Emder Werks am Mittwoch mit.

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