Gesundheit

Erste Luftfilter für Emder Schulen sollen diesen Monat kommen

Mona Hanssen
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Von Mona Hanssen
| 19.10.2021 09:27 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Er kann sich freuen: Der Emder Unternehmer Gerd Janssen wurde von der Stadt Emden ausgewählt. Er hatte im vergangenen Jahr einen Luftentkeimer entwickelt, der mit ultravioletter Strahlung funktioniert. Damit darf er jetzt Emder Schulen ausstatten. Foto: Archiv/Päschel
Er kann sich freuen: Der Emder Unternehmer Gerd Janssen wurde von der Stadt Emden ausgewählt. Er hatte im vergangenen Jahr einen Luftentkeimer entwickelt, der mit ultravioletter Strahlung funktioniert. Damit darf er jetzt Emder Schulen ausstatten. Foto: Archiv/Päschel
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Zwei Firmen aus Emden und Hamburg haben den Zuschlag bekommen. Sie sollen Emder Schulen mit Luftfiltergeräten ausstatten. Die ersten sollen schon diesen Monat kommen.

Emden - Die Emder Schulen sollen jetzt mit Luftfilergeräten und -entkeimern ausgestattet werden. Die Aufträge dafür gingen an Firmen aus Emden und Hamburg. Das teilte die Stadt am späten Montagnachmittag mit. Demnach werde die Emder Firma Supertek, die zuvor schon einige Schulen nach dem Engagement von Eltern mit Luftentkeimern ausgestattet hatte, 20 Geräte liefern. Die Firma Deichtec aus der Hansestadt bringt weitere 72 Geräte nach Emden - und stattet die Schulen mit 152 sogenannten CO2-Ampeln aus.

Deichtec habe angekündigt, noch bis zum Monatsende einen Teil der Geräte zu liefern. „Wir sind sehr zufrieden mit diesem Ausschreibungsergebnis. Die Emder Schulen erhalten nun eine auf Raumgrößen angepasste Ausstattung“, wird Michael Groeneveld, Leiter des Fachdienstes Schule, Bildung und Sport, in der Mitteilung der Stadt zitiert. „Wir gehen davon aus, dass bis zu den Weihnachtsferien die Emder Schulen mit Geräten ausgestattet sein werden“, so Groeneveld weiter.

Alle Schulen gleichzeitig dran

In jedem der ausgewählten Räume - 85 Klassenräume waren zunächst genannt worden, die nur schlecht oder kaum gelüftet werden können - würden UVC-Luftreinigungsgeräte installiert, so Stadtsprecherin Theda Eilers. So könne pro Stunde ein bis zu fünffacher Luftwechsel im Raum durchgeführt werden. Die Konzentration an potenziell virushaltigen Aerosolen und damit das Ansteckungsrisiko würden mit diesen Systemen deutlich verringert. Das hätte Studien gezeigt.

Die Geräte sollen gleichmäßig auf die Emder Schulen verteilt werden. „Die Zeitpunkte für die Lieferungen werden derzeit zwischen Stadtverwaltung, den Lieferanten und den Schulen geklärt. Mit der Auslieferung wird in Kürze begonnen“, so Eilers.

Erst kurz vor den Sommerferien hatte das Land Niedersachsen mitgeteilt, dass nun doch Luftfiltergeräte und -anlagen gefördert werden. Die Stadt Emden hatte dann nur noch die Bedindungen des Landes abgewartet und sich zum Ende der Sommerferien an die Ausschreibung gemacht. 20 Firmen hatten sich gemeldet, von denen die zwei genannten den Zuschlag bekommen haben.

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