Kommunalpolitik
Moormerländer erhielten höchste Auszeichnung für Ratsarbeit
In der letzten Sitzung des Gemeinderats Moormerland in alter Besetzung gab es Ehrennadeln für lange Ratszugehörigkeit. Für Ratsmitglieder, die im neuen Rat nicht mehr dabei sind, gab es auch etwas.
Moormerland - Auf einem großen Tisch standen in der Gemeinderatssitzung in Moormerland viele Präsente und Urkunden bereit. Als Geert Müller nach gut einer halben Stunde die letzte Auszeichnung verteilt hatte, war der Tisch leer. Der Rhauderfehner Bürgermeister hatte als Vertreter des Städte- und Gemeindebunds Ehrennadeln und -Medaillen an langjährige Ratsmitglieder vergeben.
Ratsarbeit, so Müller, sei vor allem viel Lesen: „Oft hunderte Seiten Sitzungsvorlagen und Unterlagen.“ Dann folge die Beratung mit Fraktionskollegen und in Gremien, am Ende die Beschlüsse. „Sich für etwas entscheiden, heißt häufig, auf andere gute Alternativen zu verzichten“, so Müller.
Geehrt wurden mit der bronzene Ehrennadel: Hendrik Schulz, Jens de Vries, Ingo Brinker und Hans-Hermann de Buhr (alle SPD).
Die silberne Ehrennadel gab es für: Hermann Akkermann und Eelke Smit (beide SPD).
Die goldene Ehrennadel bekamen Diedrich-Hermann Lay und Gerda Wille.
Ehrenmedaille für 30 Jahre: Dietmar Fecht, Johann Hartema (beide SPD), Heinz Buss (CDU) und Eberhard Müller (Ortsvorsteher Terborg).
Ehrenmedaille für 35 Jahre: Dieter Baumann und Hermann Lachmund (beide CDU).
Die höchste Auszeichnung des Städte- und Gemeindebundes ging ebenfalls an Jann de Buhr, die Ehrenmedaille für 40 Jahre ununterbrochene Ratsmitgliedschaft. Er bedankte sich im Namen aller Geehrten für die Auszeichnungen.
Die Gemeinde Moormerland überreichte außerdem allen Ratsmitgliedern, die dem neuen Gemeinderat nicht mehr angehören, ein Geschenk. Diese nahmen am Ende der Sitzung entgegen: Karl-Heinz Horst, Jürgen Nannen, Hendrik Schulz, Hermann Akkermann, Hermann Lachmund, Doris Adamla, Eilert Bruns, Tjalda Bauer, Christel Röben, Klaus Scheibel, Hans-Hermann de Buhr, Jürgen Köpke und Heinz Buss.
Eine Ehrung anderer Art wurde Bürgermeisterin Bettina Stöhr zuteil: Sie gibt das Amt zum 31. Oktober ab und wurde von den Ratsfraktionen beschenkt. Einen großen Präsentkorb sowie Blumen überreichten ihr Nachfolger Hendrik Schulz (SPD), Dieter Baumann (CDU) und Stefan Haseborg (Grüne).
Die Kollegen in der Verwaltung bedankten sich auf ihre Weise: Sie luden im Anschluss an die Sitzung zu einem Buffett ein, das sie während der Sitzung aufgebaut hatten. Für Stöhr war das eine Überraschung, denn sie habe davon nichts mitbekommen, sagte sie.