Personal

Zwölf Bewerbungen für Stadtbaurat in Aurich

Marion Luppen
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Von Marion Luppen
| 29.09.2021 07:27 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Fachbereichsleiterin Irina Krantz wechselt zum 1. Oktober nach Emden. Foto: Archiv/Boschbach
Fachbereichsleiterin Irina Krantz wechselt zum 1. Oktober nach Emden. Foto: Archiv/Boschbach
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Die Stadt Aurich verliert eine Führungskraft an die Nachbarstadt: Irina Krantz wechselt als Stadtbaurätin nach Emden. Nun ist die Bewerbungsfrist für den Nachfolger oder die Nachfolgerin abgelaufen.

Aurich - Auf die Stellenausschreibung für eine neue Stadtbaurätin oder einen neuen Stadtbaurat in Aurich hat es zwölf Bewerbungen gegeben. Zwei Frauen und ein Mann seien in die engere Auswahl gekommen, sagte Bürgermeister Horst Feddermann (parteilos) am Dienstag auf Anfrage. Die Bewerbungsfrist war am vergangenen Freitag abgelaufen.

Die jetzige Fachbereichsleiterin Planen und Bauen, Irina Krantz, wechselt zum 1. Oktober als Stadtbaurätin nach Emden. Die Stadt Aurich hat die Stelle aufgewertet: Der neue Mann oder die neue Frau wird – wie der Erste Stadtrat Hardwig Kuiper – Wahlbeamter oder Wahlbeamtin sein, also für acht Jahre vom Rat gewählt. Das ist mit einer deutlich höheren Bezahlung verbunden (2500 Euro brutto mehr pro Monat). Der Rat hatte einem entsprechenden Vorschlag des Bürgermeisters im Juli zugestimmt.

„Ich finde das ganz okay“

Mit der Resonanz auf die Stellenausschreibung ist Feddermann angesichts der schwierigen Lage auf dem Bewerbermarkt zufrieden. „Ich finde das ganz okay.“ Es seien mehrere interessante Bewerbungen darunter gewesen. Einige habe man jedoch aussortieren müssen, weil die formale Qualifikation nicht den Anforderungen entsprach. Die drei verbleibenden Bewerberinnen und Bewerber, die laut Feddermann aus dem „Großraum Ostfriesland“ stammen, werden sich an diesem Freitag in einer nicht öffentlichen Sitzung des Finanzausschusses vorstellen. Alle interessierten Ratsmitglieder können daran teilnehmen.

Danach werden die Fraktionen und der Bürgermeister in die Beratung gehen und sich auf einen Kandidaten oder eine Kandidatin einigen, der oder die am 14. Oktober in einer öffentlichen Sitzung dem Rat zur Wahl vorgeschlagen wird. Feddermann hofft, dass die Stelle möglichst schnell wieder besetzt wird. Über Kündigungsfristen müsse man dann mit dem jeweiligen Arbeitgeber verhandeln.

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