Fußball

Firrel hofft auf Ende der „historischen Serie“

Niklas Homes, Maren Stritzke und Marco Reemts
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Von Niklas Homes, Maren Stritzke und Marco Reemts
| 23.09.2021 18:56 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Der Einsart von Firrels Abwehrhünen André Lücht ist fraglich. Foto: Doden
Der Einsart von Firrels Abwehrhünen André Lücht ist fraglich. Foto: Doden
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Nach sechs Pleiten empfängt GW Firrel an diesem Freitag BW Papenburg in der Fußball-Landesliga. Trainer Bernd Grotlüschen ist positiv gestimmt. Auch Leer und TuRa sind am Freitag iim Einsatz.

Ostfriesland - Es sind die drei ostfriesischen Teams, die in der Fußball-Landesliga ganz unten in der Tabelle stehen. Mit einem Sieg an diesem Freitagabend in Wilhelmshaven könnte Germania Leer zumindest an Gegner Frisia vorbeiziehen. Auch GW Firrel und TuRa Westrhauderfehn sind zeitgleich ab 20 Uhr gefordert. TuRa empfängt den Dritten Sparta Werlte, Firrel den Vierten BW Papenburg.

Unsere Tipps

Firrel – Papenburg 1:3. Gegen Wilhelmshaven war Firrel nahe dran am ersten Punkt. Diesen gegen formstarke Papenburger zu holen, wird nicht einfach – vor allem, wenn Suda und Lücht ausfallen sollten.

Westrhauderfehn – Werlte 3:2. Sollte TuRa die Leistung der vergangenen beiden Spieltage zeigen, könnte es zum zweiten Sieg reichen.

Wilhelmshaven – Leer 0:2. Nach zwei Siegen in Folge fahren die Leeraner gestärkt nach Wilhelmshaven. Mit dem Selbstbewusstsein könnten die Germanen durchaus etwas Zählbares mit nach Hause bringen.

Punktlos und mit 5:22 Toren (schlechteste Offensive und Defensive) ist GW Firrel in die Saison gestartet. Klubchef Johannes Poppen spricht von einer „historisch, schlechten Serie“. Auch Trainer Bernd Grotlüschen macht aus seiner Unzufriedenheit keinen Hehl: „Natürlich fängt man bei so einem Saisonstart an nachzudenken.“ Doch die (phasenweise) guten Leistungen zuletzt gegen Wilhelmshaven (0:2), gegen Werlte (2:6) und Friesoythe (1:2) würden Bernd Grotlüschen positiv stimmen. „Wir müssen uns einfach mal belohnen. Der Knoten muss platzen. In dieser Liga kann es schnell gehen.“ Und das weiß Bernd Grotlüschen nur zu gut selbst.

Zwei Fragezeichen in der Startelf

Dass Firrel den Saisonstart in der Landesliga verpatzt, ist fast schon traditionell. Bis zum Saisonabbruch 2020/21 hatte Firrel erst drei Punkte. Im Jahr davor gelang erst am 9. Spieltag der erste Sieg. Es folgten zehn Punkte aus vier Spielen. Auch in der Saison 2018/19 konnte Firrel nach dem ersten Sieg im siebten Spiel eine Erfolgsserie starten.

Nun soll im siebten Spiel ebenfalls der erste Sieg eingefahren werden. „Im Abschlusstraining war Feuer drin“, sagt Bernd Grotlüschen. In Firrels Startelf gegen Papenburg wird es bis kurz vor Anpfiff noch zwei Fragezeichen geben. Die Verletzten aus dem Frisia-Spiel, André Lücht und Manuel Suda, konnten zwar nicht trainieren, sollen beim Aufwärmen aber schauen, ob es geht.

Leer mit gestärktem Teamgefühl

Nach zwei Siegen in Folge und einem spielfreien Wochenende freuen sich die Fußballer von Germania Leer auf das Spiel bei Frisia Wilhelmshaven. „Die Jungs sind heiß auf das Flutlichtspiel im Jadestadion“, sagt Coach Christian Rosendahl, der den Gegner in Firrel genau beobachtete. „Wilhelmshaven hat einige gute Spieler, die wir im Auge behalten müssen.“

Am Freitag hatte Rosendahl mit seiner Mannschaft aber noch einen geselligen Abend verbracht. Nach dem Training hatte Torhüter Frank Beekmann zu sich nach Bunde eingeladen. „Es war ein richtig schöner Mannschaftsabend“, sagt Rosendahl. Nun geht es mit gestärktem Teamgefühl nach Wilhelmshaven. Nicht mitfahren werden Max Schrock-Opitz (Urlaub), Diamant Dreshaj (erkrankt), Thido Beening (ortsabwesend) sowie der Langzeitverletzte Arne Zimmermann. Ein Fragezeichen steht noch hinter Keeper Joachim Groenewold, der sich im Spiel in Wildeshausen die Schulter prellte. Dafür bekommt die Herrenmannschaft an diesem Freitag Unterstützung von Silas-Arik Eickershoff und Adnan Zeneli aus dem A-Klassen-Team von Kickers Leer/Germania II.

TuRa gegen die „Ballermänner“

TuRa 07 Westrhauderfehn musste unter der Woche die 1:5-Niederlage beim SV Bevern aufarbeiten. Dort zeigte die Colak-Elf wie auch schon zuvor gegen Hansa Friesoythe eine gute Leistung, vergab aber zahlreiche Chancen. „Fußball ist nun mal ein Ergebnissport. Wir müssen langsam punkten, gerade zuhause wollen wir das Spiel gewinnen“, sagt Colak.

Mit dem SV Sparta Werlte kommen nun die „Ballermänner“ der Landesliga an die Werftstraße. Die Mannschaft von Trainer Steffen Bury traf in sechs Spielen bereits 21-mal, kassierte allerdings auch schon 16 Gegentreffer. Die Personalsituation bei TuRa 07 ist ähnlich wie Sonntag. Marcel Hinz ist aus dem Urlaub zurück, dafür fällt Malte Eucken krankheitsbedingt aus. Benjamin Lünemann und Lukas Kirschner sind wieder ins Training eingestiegen, ein Einsatz kommt aber noch zu früh.

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