Kommunalwahlen
Wahl in Emden: Zahl der gültigen Stimmen erhöht sich leicht
Der Wahlausschuss der Stadt Emden hat das endgültige Ergebnis der Kommunalwahlen festgestellt. Korrekturen bei der Wertung weniger Stimmzettel wirken sich nicht auf die Sitzverteilung aus.
Emden- Jetzt ist es offiziell: Der Wahlausschuss der Stadt hat am Freitag das endgültige Ergebnis der Kommunalwahlen am 12. September in Emden festgestellt. Die Überprüfung der vorläufigen Ergebnisse aus den 37 Wahllokalen und sechs Briefwahlbezirken ergab keine Veränderungen bei der Verteilung der Sitze im neuen Stadtrat. Korrekturen wurden laut des stellvertretenden Stadtwahlleiters Sebastian Behrens bei der Zahl der abgegebenen Stimmen vorgenommen, nachdem einige wenige Stimmzettel aus vier Wahlbezirken anders als am Wahlabend von den jeweiligen Wahlvorständen gewertet wurden.
Zwölf gültige Stimmen kamen hinzu
Im amtlichen Ergebnis erhöht sich die Zahl der gültigen Stimmen dadurch um 12 auf 54.577. „Das sind aber nur marginale Veränderungen“, sagte Behrens während der öffentlichen Sitzung des Wahlausschusses im Ratssaal des städtischen Verwaltungsgebäudes an der Ringstraße. Auf das Gesamtergebnis wirke sich das nicht aus. Es sei „eindeutig“.
Dem Wahlausschuss gehören der Wahlleiter oder dessen Vertreter sowie sechs weitere Mitglieder an, die von den Parteien und Wählergruppen vorgeschlagen werden. Aufgabe dieses Gremiums ist vor allem die Prüfung und Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge und die Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses.
Helfer arbeiteten sorgfältig
Behrens und dessen Mitarbeiter Marco Kleen bescheinigten den etwa 400 Helferinnen und Helfern in den Wahlvorständen „sehr sorgfältig und korrekt gearbeitet“ zu haben. „Dadurch hat die Auszählung vielleicht auch etwas länger gedauert als erwartet“, so der stellvertretende Wahlleiter. Unter den Helfern seien auch sehr viele Leute gewesen, die dieses Ehrenamt zum ersten Mal ausgeübt haben.
Ähnlich hatte sich schon am Wahlabend der Stadtwahlleiter und Oberbürgermeister Tim Kruithoff (parteilos) gegenüber dieser Zeitung geäußert. Er hatte am Sonntag alle 37 Wahllokale der Stadt besucht. Nach eigenen Angaben wies Kruithoff dabei alle Wahlvorstände an, die Stimmzettel gründlich, gewissenhaft und langsam auszuzählen, um Fehler von vornherein zu vermeiden.
Nach dem endgültigen Wahlergebnis kamen die SPD auf 35,6 Prozent der Stimmen (14 Sitze im Stadtrat), die CDU auf 18,0 Prozent (7 Sitze), die Grünen auf 14,2 Prozent (6 Sitze), die FDP auf 12,7 Prozent (5 Sitze), die Wählergemeinschaft GfE auf 9,9 Prozent (4 Sitze), Die Linke auf 5,2 Prozent (2 Sitze), die Partei Die Partei auf 1,9 Prozent (1 Sitz) sowie Einzelbewerber Johannes „Urmel“ Meyering auf 1,6 Prozent (1 Sitz).