Berlin
Goldschatulle bei „Bares für Rares“ birgt erotisches Geheimnis
Die ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ mit Horst Lichter bringt immer wieder Kuriositäten hervor. Dieses Mal sorgte eine Goldschatulle für Aufsehen: sie birgt ein erotisches Geheimnis.
Bei der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ mit Horst Lichter dreht sich alles um Sammlerstücke und die können mitunter ziemlich ungewöhnlich sein. In der Sendung vom 13. September wurde eine Goldschatulle angeboten, die erst einmal gar nicht ungewöhnlich aussah. Zwei Schwestern hatten sie von ihrer Großmutter geerbt und wollten sie nun gewinnbringend verkaufen.
Bares für Rares: Goldschatulle liefert Einblicke
„Das, was wir hier vor uns haben, ist eine Tabatiere. Eine Golddose. Und diese Golddose ist auf ihrer Deckelseite mit einer Emaille-Malerei geschmückt“, erklärt der Kunsthistoriker Colmar Schulte-Goltz den Schwestern und dem Moderator Horst Lichter. Die Malerei zeigt zwei Schäfer mit ihren Schafen. „Tatsächlich sind solche Ausflüge in das Leben einfacher Menschen etwas, was man im 18. Jahrhundert besonders schön findet, weil die Standesunterschiede im 18. Jahrhundert sehr rigide waren“. Laut Schulte-Goltz habe man so Einblick in das Leben von Menschen erhalten wollen, die vermeintlich freier waren.
„Frivol, frivol“: Erotik-Bilder von Schäferstündchen
Doch die Tabatiere ist innen noch mit einer weiteren Malerei verziert. Diese zeigt ein Paar, vermutlich den Schäfer und die Schäferin, im wahrsten Sinne des Wortes bei einem Schäferstündchen. „Frivol, frivol. Und das bei 'Bares für Rares' am Nachmittag“, kommentiert Horst Lichter.
Laut des Experten ist die Schatulle aus 750er Gold über 13.000 Euro wert. Im Händlerraum können die Schwestern sie sogar für 13.500 Euro verkaufen. Kunsthändler Fabian Kahl erhält den Zuschlag und zahlt 2000 Euro an. „Den Rest überweise ich.“