Wahl in Norden

Der deutliche Vorsprung Eibens überrascht

Nina Harms
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Ein Kommentar von Nina Harms
| 12.09.2021 21:34 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Florian Eiben hat mehr als doppelt so viele Stimmen geholt wie Amtsinhaber Heiko Schmelzle. Bild: Hillebrand
Florian Eiben hat mehr als doppelt so viele Stimmen geholt wie Amtsinhaber Heiko Schmelzle. Bild: Hillebrand
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In Norden hat der SPD-Kandidat Florian Eiben mehr als doppelt so viele Stimmen geholt wie Amtsinhaber Heiko Schmelzle (CDU). Will Schmelzle das Ruder noch herumreißen, muss er sich ins Zeug legen.

Dass es in Norden für keinen der Kandidaten im ersten Wahlgang für den Chefsessel im Rathaus gereicht hat, war schon im Vorfeld absehbar. Bei sechs Bewerbern wäre es schon fast einem Wunder gleichgekommen, wenn einer die absolute Mehrheit im ersten Anlauf geknackt hätte. Auch, dass es ein Duell zwischen Heiko Schmelzle (CDU) und Florian Eiben (SPD) geben würde, war keine Überraschung. Dass Eiben im ersten Wahlgang jedoch so deutlich vor Amtsinhaber Schmelzle liegt, schon.

Wenn Heiko Schmelzle nun das Ruder noch herumreißen möchte, muss er sich in den kommenden zwei Wochen mächtig ins Zeug legen. Er kann nicht per se damit rechnen, die Stimmen der Wähler, die sich im ersten Wahlgang für Gronewold und Feldmann ausgesprochen haben, für sich zu gewinnen. Vielmehr wird es nun darauf ankommen, ganz klar zu benennen, wie Norden weiterentwickelt werden soll. Es muss bis zur Stichwahl am 26. September vor allem um Konzepte gehen, nicht um Versprechungen.

@ Die Autorin erreichen Sie unter n.harms@zgo.de

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