Berlin

Umfrage-Fiasko für die Union: So schlimm war es noch nie

Stefanie Witte
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Von Stefanie Witte
| 07.09.2021 13:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Düstere Aussichten für Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU), hier bei der letzten Bundestagsdebatte dieser Wahlperiode. Foto: Kay Nietfeld/dpa
Düstere Aussichten für Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU), hier bei der letzten Bundestagsdebatte dieser Wahlperiode. Foto: Kay Nietfeld/dpa
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Es dürfte das niedrigste Ergebnis sein, das jemals für die Union auf Bundesebene seit dem Zweiten Weltkrieg gemessen wurde. Auf Koalitionsmöglichkeiten hat das massive Auswirkungen.

Im neuen RTL/ntv-Trendbarometer fallen CDU und CSU unter die 20-Prozent-Marke - laut Forsa wohl der niedrigste Wert den jemals ein Institut seit 1949 für die Union ermittelt habe. Die SPD gewinnt weiter und liegt jetzt mit 25 Prozent in der Forsa-Umfrage sechs Prozentpunkte vor der Union.

Das könnte sich nicht nur auf Koalitionsmöglichkeiten auswirken, sondern auch dazu führen, dass erheblich weniger Unionsabgeordnete ins nächste Parlament einziehen. Wäre das aktuell gemessene das Wahlergebnis stünden der Union mit 169 Abgeordnetenmandaten 77 weniger als 2017 zu. Zudem würden CDU und CSU viele Direktmandate nicht mehr gewinnen.

53 Prozent trauen Parteien nicht zu, Probleme zu lösen

Regierungsfähig wären angesichts der aktuellen Umfrageergebnisse nur Dreier-Konstellationen. Interessant: Bei der Einschätzung der politischen Kompetenz trauen trotz dieser Ergebnisse weiterhin 16 Prozent der Union zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig werden zu können. Den Grünen trauen 9 Prozent, der SPD 12 Prozent (zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche) politische Kompetenz zu. 53 Prozent der Befragten trauen keiner Partei zu, mit den Problemen in Deutschland fertig werden zu können.

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