Kommentar zu „Grachten II“

Ungleicher Kampf

Claus Hock
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Ein Kommentar von Claus Hock
| 03.09.2021 20:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Den Fortschritt des Baugebiets „Grachten II“ in Greetsiel kann jeder sehen. Doch im Hintergrund läuft zu viel hinter verschlossen Türen. Foto: Wagenaar
Den Fortschritt des Baugebiets „Grachten II“ in Greetsiel kann jeder sehen. Doch im Hintergrund läuft zu viel hinter verschlossen Türen. Foto: Wagenaar
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Es ist dringend nötig, dass alle Beteiligten die Vorgänge rund um die Vergabe der vergünstigten Greetsieler Grundstücke offenlegt. Aktuell wird nämlich ein ungleicher Kampf ausgefochten.

Krummhörn - Baugrund ist selten, gerade in Orten wie Greetsiel in der Krummhörn. Umso wichtiger ist es, dass bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zugeht. Das, so der Vorwurf, war bei den vergünstigten Grundstücken im Baugebiet „Grachten 2“ nicht der Fall, weil einer der Bewerber selbst Ratsmitglied ist und an der Entscheidung beteiligt war. Das geht natürlich nicht. Hier Licht ins Dunkeln zu bringen, ist wichtig und muss passieren.

Allerdings: Die „Ankläger“ verstecken sich hinter der Nicht-Öffentlichkeit des entscheidenden politischen Gremiums, wenn es um Detailfragen auch seitens der Presse geht. Sie nutzen aber gleichzeitig eben diese „geheimen“ Informationen, um recht direkt einem politischen Gegner mitten im Wahlkampf die Hölle heiß zu machen. Man kann nicht auf der einen Seite „Gerechtigkeit“ fordern und gleichzeitig die Aufklärung behindern.

Hier ist auch die Gemeindeverwaltung gefragt. Die Kommunalaufsicht ist eingeschaltet. es würde aber sowohl Politik als auch Verwaltung gut zu Gesicht stehen, die genauen Vorgänge und Fakten zur Vergabe der vergünstigten Grundstücke lückenlos offenzulegen. Denn mit verschlossenen Türen tun sich alle Beteiligten keinen Gefallen. Im Gegenteil.

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