Berlin
Werden sich die Umfragewerte vor der Wahl noch stark verändern?
Die Spannung steigt: Nur noch dreieinhalb Wochen bis zur Bundestagswahl – wie wird sich das Rennen weiterentwickeln?
In den Umfragen zur Bundestagswahl dümpeln SPD und Union bei um die 20 Prozentpunkte. In einer aktuellen Forsa-Umfrage, dem RTL/ntv-Trendbarometer liegt die SPD bei 23, die Union bei 21 Punkten, die Grünen bei 18 Prozent.
Wie wird sich das Rennen weiterentwickeln? Immerhin sind es noch gut drei Wochen bis zum Wahltermin, dem 26. September und in den vergangenen Wochen hat sich viel verschoben. Forsa verweist dazu auf die Bewegungen in den Wahljahren seit 1998: Demnach konnte sich die Union zwischen August und Wahltag nur einmal verbessern - um 1,5 Prozentpunkte. In allen anderen Jahren, so Forsa, hätten sich die Werte von CDU/CSU verschlechtert - am stärksten 2005 mit minus 7,8 Prozentpunkten.
Die SPD dagegen habe an den Wahlsonntagen jeweils dreimal besser und dreimal schlechter abgeschnitten als noch im August. Es kann sich also noch einiges verändern. Eines steht aber offenbar fest: Könnten die Deutschen ihren Kanzler oder ihre Kanzlerin direkt wählen, steht CSU-Chef Markus Söder mit 39 Prozent Zustimmung ungeschlagen an der Spitze. Bei den Kandidaten, die tatsächlich antreten, würden sich die meisten Befragten für Olaf Scholz entscheiden, nämlich 29 Prozent.
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