Fußball
Nach Heimspielpleiten müssen Leer und Firrel auswärts ran
Am Sonntag geht es in der Fußball-Landesliga weiter: Germania Leer ist in Bevern zu Gast und GW Firrel bei Hansa Friesoythe. TuRa hat hingegen Heimrecht.
Ostfriesland - Nach ihren Heimniederlagen zum Landesliga-Auftakt sind die Fußballer vom VfL Germania Leer und von Grün-Weiß Firrel am Sonntag jeweils auswärts gefordert. Die Leeraner sind beim SV Bevern zu Gast, GW Firrel wird bei Hansa Friesoythe erwartet. TuRa 07 Westrhauderfehn hat hingegen Heimrecht und empfängt den VfL Wildeshausen. Alle drei Partien werden um 15 Uhr angepfiffen.
Germania Leer hat den morgigen Gegner im Bezirkspokalspiel beim SV Molbergen am Mittwoch beobachten lassen. „Bevern ist offensiv unglaublich stark und versucht, möglichst schnell zum Torabschluss zu kommen“, sagt Germania-Coach Christian Rosendahl. Vor allem Beverns Albi Dosti, der beim 3:0-Pokalerfolg in Molbergen die ersten zwei Tore erzielte, werden die Germanen im Blick haben müssen. Die Köpfe der Leeraner nach dem 1:2 gegen Hansa Friesoythe am vergangenen Sonntag sind wieder frei: „Das war eine bittere Niederlage, aber die ist mittlerweile gut verdaut. Es geht jetzt darum, in Bevern drei Punkte zu holen“, sagt Rosendahl, dem Eike Begemann und Diamant Dreshaj (jeweils ortsabwesend) sowie Steffen Busemann nicht zur Verfügung stehen werden. Hinter dem Einsatz von Arne Zimmermann (Schleimbeutelentzündung) steht noch ein Fragezeichen.
„Die Statistik interessiert uns wenig“
Grün-Weiß Firrel wird mit aller Macht einen Fehlstart verhindern wollen. In Friesoythe steht die Mannschaft aber vor einer schwierigen Aufgabe. Von den 16 saisonübergreifenden Pflichtspielsiegen in Folge, die die Statistik aufweist, will Friesoythes Trainer Hammad El-Arab aber nichts wissen: „Das interessiert uns wenig. Wir haben das erste Landesliga-Spiel in Leer gewonnen – das ist alles, was zählt.“ Der Coach stellt sich auf ein schwieriges Spiel ein. „Firrel ist eine Mannschaft von hoher spielerischer und technischer Qualität. Die Niederlage gegen Westrhauderfehn war sicherlich auch etwas überraschend“, sagt El-Arab, der am Sonntag mit einigen Spielerausfällen rechnet. „Allein bei fünf Spielern ist es fraglich, ob sie gegen Firrel auflaufen können.“
Auch Landesligist und derzeitiger Spitzenreiter TuRa 07 Westrhauderfehn wird in seinem Heimspiel gegen Wildeshausen personell nicht aus dem Vollen schöpfen können. Hinter den Einsätzen von Frank Waden, Kevin Lüpkes und Ole Eucken stehen Fragezeichen. Weiterhin ausfallen werden der langzeitverletzte Lukas Kirschner sowie Pascal Menken und Marcel Hinz. Zum Auftakt bejubelten die Fehntjer einen 3:0-Sieg gegen Firrel, am Mittwoch folgte dann der Dämpfer, als sie dem Bezirksligisten SV Holtland 3:4 unterlagen und überraschend aus dem Bezirkspokal flogen. „Jede Niederlage ist ärgerlich, aber die gegen Holtland war absolut unnötig. Wir haben sehr viele Großchancen liegengelassen und haben hinten zu viele Fehler gemacht“, sagt TuRa-Coach Erhan Colak. Seine Mannschaft konzentriert sich nun aber auf den kommenden Gegner. „Wir werden Wildeshausen auf keinen Fall unterschätzen, das können wir uns als Noch-Aufsteiger gar nicht erlauben. Wir müssen wie in Firrel die richtige Einstellung an den Tag legen, sonst bekommen wir Probleme“, sagt Colak.