Quartalszahlen von Biontech

Innovativ und erfolgreich zugleich: Biontech hat alles richtiggemacht

Corinna Clara Röttker
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Ein Kommentar von Corinna Clara Röttker
| 09.08.2021 16:59 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Ugur Sahin und Özlem Türeci, die Gründer des Mainzer Corona-Impfstoff-Entwicklers Biontech. Foto: von Jutrczenka/DPA
Ugur Sahin und Özlem Türeci, die Gründer des Mainzer Corona-Impfstoff-Entwicklers Biontech. Foto: von Jutrczenka/DPA
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Die jüngsten Quartalszahlen zeigen: Umsatz und Gewinn sprudeln bei Biontech. Das zeigt: Die Mainzer haben alles richtiggemacht. Zudem lassen sich zwei Erkenntnisse aus ihrer Erfolgsgeschichte ziehen.

Keine Frage, Biontech ist einer der größte Gewinner der Corona-Krise: Seit dem Börsengang 2019 ist der Aktienwert des Mainzer Pharmaunternehmens um etwa das 30-Fache gestiegen. Mit einer Marktkapitalisierung von mittlerweile mehr als 100 Milliarden Euro zählt der Konzern zu den wertvollsten deutschen Unternehmen, nur SAP, Linde, VW und Siemens legen ein noch höheres Gewicht in die Börsenwaagschale.

Das zeigt: Biontech hat alles richtig gemacht. Investoren interessieren vor allem die Zukunftsaussichten, und gerade die sind bei den Mainzern erfolgsversprechend: Einerseits ist die Corona-Pandemie noch längst nicht zu Ende, ihr Wirkstoff dürfte also für dauerhafte Erträge sorgen. Vor allem aber scheint das Anwendungspotenzial der neuen mRNA-Impfstoffe gewaltig und das Marktumfeld des Unternehmens überschaubar. Biontech hat mit der neuen Technologie noch viel vor: Sie soll eine wichtige Rolle in der Krebstherapie spielen.

Die Erfolgsgeschichte von Biontech zeigt, dass sich erstens Offenheit gegenüber neuen Technologien auszahlt, und zweitens, deutsche Start-ups großes Potenzial haben. Entsprechend wichtig sind hierzulande gezielte Forschungsförderung und Start-up-Entwicklung durch die öffentliche Hand. Denn Deutschland kann sich nur dann zukunftssichere Arbeitsplätze sichern, wenn es für Gründer und Pioniere attraktiv ist.

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