Infrastruktur

Leer: Parkhaus am Bahnhof wird Mitte August abgerissen

Nikola Nording
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Von Nikola Nording
| 05.08.2021 08:29 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
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Der Umstrukturierung des ZOB in Leer muss das Parkhaus am Bahnhof nun weichen. Ab Mitte August rollt der Abrissbagger.

Leer - Lange steht es nicht mehr: Die Tage des Parkhauses am Bahnhof in Leer sind gezählt. Wie die Stadt auf Nachfrage mitteilt, wird das Gebäude zwischen Bahnhof und Zollhaus Mitte August abgerissen. „Der Beginn der Abrissarbeiten ist für die 33. Kalenderwoche geplant“, erklärt Sabine Dannen, Sprecherin der Stadt Leer. Der Abriss des Parkhauses ist Teil der Umstrukturierung des Zentralen Omnibus-Bahnhofes (ZOB). Von den erwarteten Gesamtkosten von rund 3,7 Millionen Euro wird die Stadt voraussichtlich knapp 1,5 Millionen selber zahlen müssen. Der Landkreis beteiligt sich – so der Plan – mit knapp 900.000 Euro, weil auch Regionalbusse den ZOB ansteuern werden. Den Rest soll die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen, eine 100-prozentige Landestochter, in Form von Fördergeldern beisteuern.

Die Abrissarbeiten werden laut Dannen rund zwei bis drei Wochen dauern. „Mit Behinderungen wird nicht gerechnet“, betont die Sprecherin. So sollen die Parkplätze des Zollhauses uneingeschränkt zu erreichen sein, auch der Linienbusverkehr und der Schienenersatzverkehr nach Groningen könne ohne Einschränkungen stattfinden.

Lediglich der Abfahrtssteig der Fernbusse müsse für die Dauer der gesamten Baumaßnahme zur Umgestaltung des ZOB verlegt werden, teilt die Stadt mit. Der Ersatzbussteig befinde sich in der Georgstraße auf Höhe der Post. „Die Anfahrt erfolgt über den Ostersteg, die Ledastraße und die Georgstraße. Die Rückfahrt erfolgt über Bahnhofsring und Friesenstraße“, erklärt Dannen die veränderte Verkehrslage. Ab dem 18. August werden zwei Haltepositionen für Fernbusse zur Verfügung stehen. Die Stadtsprecherin betont, dass diese nur zum Fahrgastwechsel und nicht für längere Aufenthalte angefahren werden könnten. Bevor das Parkhaus abgerissen wird, durften in den vergangenen Wochen noch Jugendliche aus der Stadt sich künstlerisch daran austoben. Zusammen mit einigen Graffiti-Künstlern um die Leeraner Malte Schneider und Germar Claus gestalteten sie die Betonwände neu. Geplant und ausgearbeitet wurden die Bilder in einem Kursus im Jugendzentrum der Stadt.

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