Fußball
8:0 – Sportfreunde Larrelt schießen sich in einen Torrausch
Im Ostfriesland-Cup-Viertelfinale hat der Bezirksligist Larrelt den Ostfrieslandligisten SV Jheringsfehn/Stikelkamp/Timmel mit 8:0 vom Platz gefegt. Nach dem Abpfiff wurden die Halbfinals ausgelost.
Stikelkamp - In einen wahren Torrausch spielten sich die Sportfreunde Larrelt im letzten Viertelfinalspiel des Ostfriesland-Cups: Der Fußball-Bezirksligist wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann Freitagabend mit 8:0 gegen den Ostfrieslandligisten SV Jheringsfehn/Stikelkamp/Timmel. Mindestens 200 Zuschauer hatten das Torspektakel in Stikelkamp bei teilweise strömenden Regen verfolgt.
Zur Pause führte Larrelt mit 3:0
Die Larrelter starteten gut und gaben bereits in den Anfangsminuten erste Warnschüsse aufs Gastgeber-Tor ab. In der vierten Minute flog ein Kopfball von Torsten Mammen knapp am Gehäuse vorbei. Kurz darauf scheiterte Andre Krzatala am SV-Keeper Jannik Heiten. Auf der anderen Seite verpasste Simon Ihler nach einer Flanke eine gute Kopfballchance (18.). Im Gegenzug machten es die Larrelter besser: Nach einem Eckball von Rene Krzatala stocherte Bastian Beekhuis den Ball zum 0:1 in die Maschen (19.). Der Ausgleich hätte wenig später Simon Ihler gelingen können, doch im letzten Moment verhinderte ein Larrelter Verteidiger den Treffer (23.). Beim Freistoß von Nick Janssen war Gäste-Keeper Marc Weddermann zur Stelle, der zur Ecke klärte (29.). Nachdem Jannik Heiten im SV-Tor einen hart getretenen Freistoß von Rene Krzatala abgewehrt hatte, war er im nächsten Moment machtlos, als Viktor Tierbach per Abstauber zum 0:2 traf (32.). In dieser Szene stieß Heiten mit einem Gegenspieler zusammen und verletzte sich am Oberschenke. Der Keeper blieb zunächst – und kassierte das 0:3. Bei einem zu kurzen Rückpass war Nils Boekholder zur Stelle, der sich am Torhüter vorbeischob und ins lange Eck traf (37.) Nach dem Tor wurde Heiten verletzt ausgewechselt. Simon Koens sprang ein. In den Schlussminuten passierte aber nicht mehr viel, sodass es bei der 3:0-Führung für Larrelt blieb.
Die zweite Hälfte gehörte den Gästen, die mit dem Toreschießen munter weitermachten. Nach einer schönen Kombination traf Torsten Mammen zum 4:0 (57.), Andre Krzatala legte mit einem Distanzschuss das 5:0 nach (65.). Der eingewechselte Fabian Engelmann erhöhte auf 6:0. In den Schlussminuten schnürte Andre Krzatala einen Doppelpack: Nach einem Diagonalpass von Vitali Alexandrenko erzielte er erst das 7:0, ehe er dann per Lupfer für den 8:0-Endstand sorgte.
„Wir hatten gut angefangen. Doch bei den ersten Gegentreffern sind uns zu viele Fehler unterlaufen“, sagte SV-Trainer Matthias Welzel, dessen Bruder Uwe im Urlaub weilte. „Nach dem 0:2 haben wir teilweise schon die Köpfe hängengelassen, nach dem 0:3 hatten wir keine Chance mehr“, sagte Matthias Welzel.