Fußball

HSV-Fan aus Hage: „Bitte nicht wieder Vierter“

| | 22.07.2021 20:12 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
HSV-Fan Jochen de Groot hofft, dass im vierten Anlauf der Aufstieg gelingt. Foto: privat
HSV-Fan Jochen de Groot hofft, dass im vierten Anlauf der Aufstieg gelingt. Foto: privat
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Jetzt zum vierten Jahr in Folge gilt der Hamburger SV zum Favoritenkreis der 2. Liga. Der Vorsitzende des Fanclubs „Ostfriesische Raute“ wirft einen Blick auf die Mannschaft und wagt eine Prognose.

Hage - Jochen de Groot aus Hage hat es satt: Dreimal startete „sein“ Hamburger SV als Topfavorit in die 2. Fußball-Bundesliga, dreimal in Folge scheiterte er mit Platz vier knapp am Aufstieg in die Elite-Klasse. In der neuen Saison ist die Ausgangslage eine etwas andere: „Diesmal sind wir nicht der Topfavorit schlechthin“, sagt Jochen de Groot, Mitgründer und Vorsitzender des HSV-Fanclubs „Ostfriesische Raute“. Darin sieht der 53-Jährige einen Vorteil: „Vielleicht sind die Köpfe der Spieler dann etwas freier.“ Das erste Saisonspiel heute auf Schalke wird er gemeinsam mit Fanclub-Mitgliedern im Rahmen einer Grillparty im Fernsehen verfolgen. Gästefans sind derzeit ohnehin nicht zugelassen. „Da wir selber keine Dauerkarten haben, rechne ich nicht damit, dass es in dieser Saison überhaupt mit einem Stadionbesuch klappt.“

Die Mannschaft

Der schwerwiegendste Abgang ist der von Torjäger Simon Terodde zum FC Schalke 04. „Ihn hätte ich gerne bei uns behalten, aber Reisende soll man nicht aufhalten“, hat de Groot eine klare Meinung. Zudem ging neben Aaren Hunt unter anderem Torwart Sven Ulreich. „Da bin ich froh drum, Ulreich hat mich enttäuscht“, so der Hager. Einen neuen Torwart möchten die Hamburger noch verpflichten. Die bekanntesten Zugänge sind Abwehrmann Sebastian Schonlau, Mittelfeldspieler Jonas Meffert und Stürmer Robert Glatzel. Den genannten Neuen traut de Groot gleich eine tragende Rolle zu. Ebenfalls große Stücke hält de Groot von Mittelfeldmotor Sonny Kittel und Angreifer Manuel Wintzheimer.

Der neue Trainer

Eine klare Beurteilung zum neuen HSV-Trainer Tim Walter möchte Jochen de Groot nicht abgeben. „Ich kenne seine vorherigen Stationen, aber sonst weiß ich nicht so viel über ihn. Ich begrüße, dass er offensiver spielen lässt.“ Dennoch hätte de Groot am liebsten noch Ex-Coach Daniel Thioune auf der Trainerbank gesehen.

Die Prognose

Jochen de Groot traut seinem Lieblingsverein zu, oben mitzuspielen. „Wir haben Potenzial für den Aufstieg. Aber bitte nicht wieder 4. werden“, hat er einen Wunsch. Noch stärker als den HSV sieht de Groot Erzfeind Werder und Schalke. Zudem erwartet er Düsseldorf, Nürnberg und ein Überraschungsteam in der Spitzengruppe.

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