Borkum

Impressionen

Auf Spurensuche in Zeiten von Corona

Bei einer Eiche in der Greunen-Stee. Foto: André Thorenmeier

André Thorenmeier ist auf fotografischer Spurensuche unterwegs und erkundet die Insel aus einem anderen Blickwinkel.

Borkum/at - Eine Szene aus dem Insel-Wäldchen: Auf den ersten Blick geht es etwas unruhig zu. Dem Auge wird es nicht so leicht gemacht, einen Anhaltspunkt zu finden. In die Mitte ragt ein Eichenast mit Angeboten, die Aufmerksamkeit auf verstreut liegende Details zu lenken. Da wäre beispielsweise ein welkes Blatt rechts oben im Bildausschnitt. Unterhalb legt sich dunkel eine Flechte auf die Rinde und bildet krause Strukturen. Das Grün der Lichtung leitet über zum bläulichen Himmel. Der Ast selber führt den Betrachter in die Tiefe des Bildes und gleichsam ins Diffuse. Abgerundet wird das Ganze durch einen schönen Blendenstern, dort wo sich Sonnenstrahlen am windbewegten Geäst brichen. In der Situation vor Ort erschwert das grelle Gegenlicht jedoch die Orientierung im Bild.

Vielleicht muss es aber auch nicht immer einfach sein und schnell gehen. Gerade das Verweilen in der Natur, das Erkennen auf den zweiten Blick bringen innere Ruhe und Erholung vom manchmal stressigen Alltag. Das zumindest erhoffen sich viele von einem Gang dorthin. Warum nicht einmal die Zeit mitbringen, an Details zu verharren, Standort und Perspektive zu wechseln? Eine veränderte Sicht auf die Dinge könnte die Folge sein.

„Ich bin André Thorenmeier und lebe seit rund 20 Jahren auf der Insel. Hier habe ich die Möglichkeit, mich viel und hautnah dort aufzuhalten, wo ich gerne bin: draußen in der Natur, im Wattenmeer, auf Borkum. Eine Kamera ist meistens mit dabei.“

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