Aurich

Katastrophen

Kreis Aurich: Bürgermeister für Frühwarnsystem

Nicht nur über das Ausmaß der Schäden, wie hier in Dernau in Rheinland-Pfalz, sind die Bürgermeister entsetzt. Foto: Frey/DPA

Die Bürgermeister im Landkreis Aurich wollen sich für ein Katastrophen-Frühwarnsystem stark machen. Und sie haben noch mehr beschlossen.

Ihlow - Die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Landkreis Aurich werden weiterhin auf Besuche zu Alters- und Ehejubiläen verzichten. Und zwar zunächst bis zum 30. September. Das teilte der Krummhörner Bürgermeister Frank Baumann nach einem Treffen mit seinen Kollegen in Ihlow mit. Baumann ist Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes im Kreis Aurich. Grund für den Verzicht auf Besuche sind die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen im Kreisgebiet.

Im Hinblick auf die im September anstehenden Kommunal- und Bundestagswahlen haben die Verwaltungschefs über einen Hygienerahmenplan für die Wahllokale beraten. „Zugleich werden die Wähler aufgerufen, verstärkt von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch zu machen“, so Baumann in der Mitteilung.

Über die Folgen der Flutkatastrophe im Westen und Südwesten Deutschlands seien er und seine Kollegen entsetzt. Die vielen Toten und Verletzten sowie die großen Beschädigungen an privatem Eigentum und an der öffentlichen Infrastruktur haben auch die Bürgermeister im Kreis Aurich nachhaltig schockiert. Gerade auch aufgrund der scheinbar ungenügenden Warnung der Bevölkerung werde man nach der Sommerpause auf den Landkreis zugehen und das Gespräch suchen, so Baumann. Die Alarmierung im Katastrophenfall sei aus Sicht der Bürgermeister bundesweit zu optimieren. Dazu wolle man gemeinsam nach Lösungen suchen.

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