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Kultur

Emden: Kunsthalle wieder für Besucher geöffnet

Michael Kühn und Lisa Felicitas Mattheis freuen sich auf Besucher. Foto: Kunsthalle

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Emden sinkt. Das hat auch Auswirkungen auf die Kunsthalle: Sie kann wieder für Besucher öffnen.

Emden - Da die Sieben-Tage-Inzidenz in Emden seit Tagen sinkt, kann die Kunsthalle seit Freitag, 11. Juni, wieder öffnen. Nach Angaben des Museums sind die Regeln für die Besucher sogar moderater als bei der kurzzeitigen Öffnung im März.

Das Team der Einrichtung ist erleichtert, heißt es in einer Pressemitteilung. „Endlich wird die Kunsthalle Emden wieder zu dem lebendigen Ort der Begegnung zwischen Menschen und Kunst, den die Stifter bei der Gründung im Sinn hatten“, wird Stiftungsvorstand Michael Kühn zitiert. Auch wenn man während der coronabedingten Schließung viele großartige digitale Angebote entwickelt habe, bleibe das sinnliche Kunsterlebnis vor Ort doch vorrangiges Ziel. Für die Besucher gelten bis auf Weiteres folgende Regeln: Am Einlass müssen sie ein Dokument vorlegen, das entweder ein negatives Testergebnis bestätigt, das nicht älter als 24 Stunden ist; die vollständige Impfung nachweist, die mindestens 14 Tage zurückliegt; oder die Genesung plus einfacher Impfung mit einer 14-Tage-Frist ausweist.Gäste müssen in der Kunsthalle eine medizinische Maske tragen. Zum Schutz des Museums-Teams und der Besucher ist das auch erforderlich, wenn ein Attest vorliegt, das vom Tragen der Maske befreit. Darüber hinaus gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Details dazu stehen auf der Website www.kunsthalle-emden.de unter „Besuch planen“. Es ist nicht mehr erforderlich, über den Online-Ticketshop einen Termin für den Besuch der Kunsthalle zu buchen. Empfohlen wird es aber weiterhin, um Wartezeiten zu vermeiden.

Gruppen-Führungen noch nicht erlaubt

Die Kunsthalle erinnert daran, dass die Themenausstellung „Wild/Schön. Tiere in der Kunst“ bis zum 26. September verlängert wird. Zudem ist noch bis zum 28. Juni im Erdgeschoss eine Auswahl aus der hauseigenen Sammlung zu sehen.

Ab dem 10. Juli werden dort bis zum 3. Oktober die Ausstellung „Doing Museum“ über museales Arbeiten und im Atrium „Sven Drühl. Apokryphe Landschaften“ präsentiert. Am 10. Oktober beginnt mit „Mythos Wald“ die große Herbstausstellung, erneut eine Überblicksschau zu einem sehr aktuellen Thema.

Die Malschule nimmt ab dem 14. Juni ihren Betrieb wieder auf und bereitet ein umfangreiches Sommerferien-Programm für unterschiedliche Altersgruppen vor. Viele Angebote werden bei gutem Wetter auf dem Henri-Nannen-Platz vor der Kunsthalle laufen. Gruppen-Führungen sind noch nicht gestattet, Termine können aber schon angefragt werden unter Telefon 04921/975070 (täglich 9 bis 12 Uhr).

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